USC Leipzig e.V.

Universitätssportclub Leipzig e.V.

Montag, 06 Februar 2012 19:02

Blutspendetermine

Blutspendedienst Berlin-Brandenburg und Sachsen

Tabelle ProB Süd

Geschäftsstelle

 
Adresse:
Am Sportforum 2-3
Zufahrt Goyastraße (Nordgebäude)
04105  Leipzig
Telefon: (0341) 23 41 33 00
Fax: (0341) 23 41 33 02
  Mo 14:00-18:00
Mi  09:00-12:00
Fr  09:00-12:00
Sprechzeit Vorstand nach Vereinbarung
Home Basketball Uni-Riesen bereiten sich auf die Bundesliga-Premiere vor

Uni-Riesen bereiten sich auf die Bundesliga-Premiere vor PDF Drucken E-Mail
Basketball
Donnerstag, den 19. August 2010 um 00:00 Uhr

Noch knapp fünf Wochen haben die Leipziger Basketballer, um sich als teilerneuerte Mannschaft den Feinschliff geben zu lassen. Federführend wird dabei weiterhin Coach Polychroniadis sein, der in seine dritte Saison mit den Uni-Riesen geht.

Dabei kann Polychroniadis auf sieben Spieler der Aufstiegsmannschaft zurückgreifen und damit ein breites Gerüst aufbieten, das die Integration von neuen Spielern einfacher gestaltet. Regionalliga-MVP Monyea Pratt ist ebenso wieder im Kader zu finden, wie der gefürchtete Scharfschütze Kai-Uwe Kranz. Der langjährige Kapitän Martin Scholz, Kevin Schweiger und Marius Neuschl sowie Hagen Hohlfeld und Magnus Heinrich haben ebenfalls ihre Zusagen erteilt und bereits wieder ins Training eingegriffen. Zuvor musste die gesamte Mannschaft jedoch einen vom Institut für Sportmedizin und Prävention der Universität Leipzig intensiv betreuten Leistungstest absolvieren.

Neben den Rückkehrern mussten auch die Neuzugänge André Spalke, Nobert Beier, Ralph Schirmer und Frank Hoogesteger kräftig in die Pedale treten, um am Ende vom Ärzte-Team grünes Licht für eine gemeinsame Vorbereitung mit den Uni-Riesen zu erhalten. Shooting Guard Spalke kommt als Leipziger Eigengewächs nach mehreren Jahren in der 2.Liga (Herten) als erfahrene Kraft zurück nach Leipzig. Ebenso Power Forward Ralph Schirmer, der sein Handwerk in der Talentschmiede des MBC erlernte und ebenfalls Erfahrung im Basketball-Unterhaus vorweisen kann. Mit Small Forward Norbert Beier fand ein Ex-Zwickauer ins Team der Uni-Riesen, der die Chemnitzer Schule durchlief und nun aus beruflichen Gründen in Leipzig sesshaft geworden ist. Als Verstärkung auf den großen Positionen ist Frank Hoogesteger aus Groningen gekommen. Coach Polychroniadis lotste den 2,04m großen Holländer nach beendetem Studium für ein einmonatiges Tryout in die Messestadt.

Im Kader der Uni-Riesen klafft eine große Lücke auf der Point Guard Position. Ronny Weihmann verließ den Verein Richtung 1. Regionalliga nach Bramsche. Die Personalie Marco Woamey bleibt weiter ungeklärt. Gerne würde der Verein den Aufbauspieler halten, doch die finanziellen Möglichkeiten des Vereines sind eingeschränkt. Auch Nachwuchsspieler Fabian Helm steht vor einem studienbedingten Abgang, falls er nicht im Nachrückverfahren doch noch die Zulassung zur HTWK erhält. Ebenfalls den Verein verlassen hat Lance Harper. Der Sympathieträger der letzten Saison hat die Uniform gegen einen Anzug eingetauscht und wird künftig in seiner Heimatstadt als Banker arbeiten. Harper hinterlässt eine riesige Lücke auf den großen Positionen, die Hoogesteger und Schirmer in Zusammenarbeit mit Neuschl schließen sollen.

 

Im Hinblick auf die am 19.09 in Leverkusen beginnende Saison gibt sich der Head Coach gezwungenermaßen kämpferisch: „Wir haben die Schlüsselposition des Aufbauspielers gar nicht und die des Centers nur unzureichend besetzt. Die Konkurrenz hat namhafte Verpflichtungen vermeldet, drei Amerikaner in einem Team sind seit der Regeländerung keine Seltenheit (die neue Regel besagt, dass immer drei Deutsche auf dem Feld stehen müssen, aber mehr als zwei Ausländer zum Kader gehören dürfen). Positiv ist, dass wir eine im Kern eingespielte Mannschaft haben und mit bisher elf Spielern schon recht tief besetzt sind. Vielleicht können wir so ein paar Spiele gewinnen, für mehr müssen wir uns sehr strecken.“

Der neue Spielmodus der in Nord und Süd geteilten Liga sieht vor, dass nach Abschluss der Hauptrunde die ersten acht Teams der Nord-Staffel im Überkreuzverfahren (1.Süd-8.Nord, usw.) gegen die ersten acht des Südens antreten. Folglich wird im Best-of-3 System (wer zwei Spiele gewinnt, zieht weiter) ermittelt, wer ins Viertelfinale usw. einzieht. Selbiges Überkreuzverfahren wird auch in den Play-Downs (9.Süd-12.Nord, usw.) angewendet, hier heißt es jedoch: wer zuerst zweimal verliert, steigt ab!

Damit dies den Uni-Riesen nicht passiert, will das Management in den verbleibenden Wochen nochmals die Werbetrommel rühren und neue Sponsoren gewinnen. Schließlich hat diese Bundesliga-Chance auch eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für das Rufbild der Stadt. Mit attraktiven Werbepaketen sollen weitere Partner gebunden werden, die die Erfolgsaussichten spürbar verbessern könnten. Nach wie vor fehlt ein möglicher Namensgeber, der auch die noch freie zentrale Fläche auf dem Trikot besetzt. Daneben stehen Spieltagssponsoring, Werbeflächen auf der Bekleidung und auf dem Spielfeld sowie zahlreiche Sonderangebote zur Wahl.

Die Uni-Riesen nehmen die bundesweite Herausforderung an. Leipzig als Ganzes, seine sportbegeisterten Bürger, die ansässigen Unternehmen und die politische Führung sind einmal mehr gefordert nachzuweisen, dass Bundesliga-Männersport für sie keine Chimäre ist. 

 

 

Free Joomla Templates: by JoomlaShack