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Nach den letzten zwei misslungenen Spielen gegen die Ligafavoriten SSCL und Lok NO durften die Damen vom USC 1 am vergangenen Samstag beim ersten Heimspiel der Saison unter Beweis stellen, dass sie es besser können als bisher gezeigt.
Nach einem ausgiebigen Mannschaftsbrunch in der nahe liegenden Südbrause machten wir uns kurz nach Mittag in Richtung Sporthalle Biedermannstraße auf, um mit selbstgebackenem Kuchen, Kaffee und Musik Vorbereitungen für die angekündigten Zuschauer zu treffen. Mit einer Flasche kühlen Sekt wurde der Start in den Spieltag eingeläutet!
Der SV Reudnitz, erster Gegner des Tages, war überraschenderweise nur zu sechst angereist. Trotzdem stimmte uns die Tatsache vorsichtig, dass sie es im Gegensatz zu uns bereits geschafft hatten einen Sieg zu verbuchen.
Der erste Satz verlief bis auf einige Unstimmigkeiten bei manchen Netzaktionen recht gut. Die Annahme stand, so dass im Zuspiel gute Vorlagen für meist erfolgreiche Angriffe geliefert werden konnten. Das Resultat war ein klares 25:18.
In Satz zwei schlichen sich Annahme- und Blockfehler ein, die den Aufbau einer guten Spielaktion deutlich erschwerten. Trotz zweier Auswechslungen und der Nutzung beider Auszeiten schaffte es Trainer Thomas nicht mehr, den Satzverlust abzuwenden, so dass wir 18:25 verloren.
Mit einer Veränderung auf der Mittelblockposition starteten wir im Satz 3 und 4. Nach einem Zwischenstand von 3:4 im dritten, und 2:2 im vierten Satz schaffte es Reudnitz kein einziges Mal mehr, die Führung zu übernehmen, was uns am Ende ein 25:22 und ein 25:20 bescherte. Das Resultat war ein ausgelassenes „Im-Kreis-Springen“, um diesen ersten Saisonsieg zu begrüßen!
Natürlich musste dieser Spielgewinn mit der zweiten Flasche Sekt begossen werden – so knallte ein weiterer Korken.
Im zweiten Spiel gegen Hohnstädt erwartete uns eine etwas reifere Mannschaft, die vor allem durch die Angriffsfähigkeiten ihrer Mittelblockerinnen auffiel.
Der erste Satz begann mit unserem neuen Küken Tina als Zuspielerin im Stamm. Thomas stellte auch Sabine, unsere Mitte die im ersten Spiel ein wenig Nerven gezeigt hatte, wieder in den Startsechser und sprach ihr damit sein ungebrochenes Vertrauen aus. Der Satz startete gut und die ersten 2 Punkte gehörten uns. Bis auf einen Gleichstand beim 11:11 behielten wir souverän die Führung. Unsere Außenangreiferinnen Jule und Maria ließen es sich kaum nehmen, einen Pass nicht zu einem Punkt zu verwandeln, und die oben genannten Spielerinnen bewiesen ebenfalls, dass ihr Einsatz verdient war. Insbesondere Sabine traute sich nun viel im Angriff zu und holte damit gute Punkte für die Mannschaft.
Im zweiten Satz begannen wir mit einem Kopf-an-Kopf rennen, das Tina mit einer Aufschlagsserie von 8 Punkten in ein 13:04 verwandelte. Auch Jule schaffte es nun immer wieder, die gefährlichen Angriffe der gegenüberstehenden Nr. 9 mit einem gekonnten Block zum direkten Punkt für uns zu verwandeln. Obwohl wir den großen Vorsprung von 9 Punkten nicht halten konnten, nahmen wir die Führung mit 25:22 Punkten mit ins Ziel.
Nach der Devise „Never change an winning team“ begannen wir auch im dritten Satz mit unveränderter Aufstellung. Diesen Satz zu gewinnen war wichtig, denn die eigene Kraft ist in einem Heimspiel oft ein Problem und im dritten Satz zeigt sich häufig, ob die Mannschaft die anfangs gezeigte Konzentration auch halten kann oder ob die Teamleistung nachlässt. Leider war bei uns letzteres der Fall, so dass wir bis zum 13:17 stets einem Punktevorsprung des Gegners hinterherliefen. Eine weitere Aufschlagserie von Tina brachte die Kehrtwende, und uns kurz vor dem Ziel erstmals in Führung. Dieses Geschenk nahmen wir dankend an, und mit Hilfe von Jenny, unserer 1,87m-Mittelblockerin, die alles wegblockt was sie an die Finger bekommt, sowie Chrissi, die im Zuspiel neue und frische Akzente setzte, holten wir uns diesen 3:0-Sieg nach Hause! Die Freude war riesig!!!
Und was macht man, wenn man ZWEI Spiele gewonnen hat? ZWEI Flaschen Sekt köpfen! So begossen wir auch den zweiten Sieg und unsere Rückkehr aus dem Tabellenkeller!
Fazit: Wir haben gezeigt, dass wir in die Bezirksliga gehören, auch wenn es nach wie vor deutliche Lücken gibt, an denen wir arbeiten müssen! Doch unsere neuen Spielerinnen Tina und auch Mica (Außenangriff, konnte Sonnabend leider nicht dabei sein) stellen eine Verstärkung dar, durch die es nach bisher knapper Spielerdecke auch endlich wieder möglich ist, individuelle Stärken gegenüber dem Gegner durch taktische Wechsel und Aufstellungen auszuspielen! Und auch Kristin als neuer Libero wird demnächst ihre Kampferfahrungen aus dem Handball einbringen, um hinten alles sicher zu machen. Diese gelungene Zusammensetzung aus erfahrenen „alten“ Spielerinnen und talentierten Neuzugängen garantiert eine interessante Entwicklung mit guter Leistungssteigerung im Endergebnis!
Es spielten: Isa (Z), Chrissi (Z), Tina (Z), Katrin (MB), Jenny (MB), Sabine (MB), Maria (AA), Jule (AA), Dani (L) |