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Aus unserer Sicht aktuell eine ungünstige Ausgangslage. Seit mehreren Wochen haben wir mehr schlecht als recht Training. Von fünf Außenangreiferinnen /-annahme war gerade eine zum ersten Spiel da.
Eine Mittelblockerin hat ihr erstes Punktspiel bei uns. Die Libera sprang als Außenangreiferin ein und damit wurde zusätzlich die Annahme und Feldabwehr geschwächt. Und dann treffen wir im ersten Spiel auf einen Gegner, der nicht nur Heimvorteil hat, sondern auch noch etwas Wut im Bauch, da ihnen ein Spiel aufgrund eines Missgeschicks aberkannt wurde, was sie eigentlich gegen uns gewonnen hatten und uns auch in der Liga auf den Fersen sind mit zuletzt vier gewonnen Spielen in Folge.
So lief der erste Satz der Pokalrunde eher dürftig. Das Zusammenspiel wollte nicht richtig gelingen. Es sah von den Einzelnen nicht wirklich schlecht aus, aber richtig gut eben auch nicht. Individuelle Fehler beim Aufgabenspiel, beim Zuspiel, beim Abschluss, alles irgendwie halbherzig. Im zweiten Satz sah es nicht viel besser aus. Immer wieder konnte der TSV im Angriff punkten ohne wirklich Gegendruck zu bekommen. Auch wenn wir uns einen Satz herausgearbeitet hatten, vergaben wir diesen und verloren nicht ganz unverdient auch den zweiten Satz 28:26. Den Verlauf dieses Spiels schiebe ich aber auf die Eingangs genannten Schwierigkeiten. Wichtig ist nur, dass wir trotzdem bis nächsten Freitag eine Lösung dafür finden, wenn es zum Ligarückspiel gegen den TSV geht.
Im Anschluss spielte der TSV 2:0 gegen Nordstern.
Nach dem deutlichen Dämpfer in unserem ersten Spiel ging ein scheinbarer Ruck durchs Team. Von Anfang bis Ende des ersten Satzes spielten die Mädels nun druckvoll und weitestgehend fehlerfrei.
Ungeachtet dem Punktestand zogen sie diesmal durch und ließen sich auch von Auswechslungen am Ende des Satzes nicht beeindrucken. 25:05 der klare Endstand. Beinahe vernichtend für Nordstern und damit der zweitbeste Satz auf Stadtebene bei den Damen in dieser Saison (25:4 gewann LVB gegen Reudnitz). Im zweiten Satz bekam dann die gesamte „zweite Reihe“ die Chance. Die Euphorie des ersten Satzes hielt etwa bis zur Hälfte, bis Nordstern geschnickelt hatte, wen sie da gegen sich hatten. Nichtsdestotrotz, die Mädels schlugen sich ganz gut und konnten spielerisch weiter auf die anderen Spielerinnen aufschließen, worum es ja ging. Der zweite Satz ging zwar an Nordstern, aber nachtrauern brauchten wir dem nicht. Bereits am Ende des zweiten Satzes wurde zurückgewechselt und so standen im dritten Satz die Spielerfahreneren auf dem Feld und holten klar mit den Etappen 6:4, 9:6, 13:9 und 15:9 den dritten Satz für die BLOCKERS und damit die Qualifikation für die zweite Runde des Stadtpokals im März 2010.
Nächste Woche wird es also spannend und da müssen wir als Team noch ein paar Schippen drauf legen, bevor wir in die Weihnachtspause gehen können. Vielleicht hilft ja ein kleines Mannschaftsgelage am Mittwoch, den Kopf mit Glühwein durch zu spülen, während der Trainer in fernen Landen arbeiten ist. |