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Es sollte der krönende Jahresabschluss werden. Erneut zu Gast beim TSV Leipzig 76 wollten die BLOCKERS die Revanche. Aber irgendwie schafft es der TSV dieser zu entgehen, in dem er freiwillig verliert, naja fast. Diesmal waren sie gerade so sechs Spielerinnen und dabei haben sie die besten auch noch zu Hause gelassen.
Ein unfairer Vergleich sozusagen und der TSV verlor entsprechend sang und klanglos. Durch Spieletausch war dies jedoch erst später am Abend passiert. Als erste Partie durften wir gegen VSG Leipzig Nord II ran. Ein wenig unterschätzt, immerhin sind sie nur Tabellenplatz acht mit zwei gewonnen Spielen, gingen wir zudem ohne Training in den letzten Wochen und ohne Libera in diese Partie. Das ganze Spiel war irgendwie ohne Biss. Die eine Seite punktete, die andere Seite punktete. Im ersten Satz gerieten wir in Rückstand. Ein Wechsel der Universalspielerinnen brachte zwar noch Aufschwung und scheinbar die Wende, denn ein Rückstand von 2:8, wurde immerhin in eine 21:19 Führung verwandelt, jedoch ohne dass dies zu unseren Gunsten genutzt wurde. Der Satz ging 22:25 flöten.
So hatten sich das die BLOCKERS nicht vorgestellt. Auf in den zweiten Satz mit klaren Vorstellungen, wie das jetzt laufen sollte. Theorie ist jedoch ungleich Praxis und so lagen wir ganz schnell wiederum 0:3 und 2:8 hinten. Dann begannen die Mädels langsam den Druck, der von der Bank kam und den sie sich selbst machten, am Gegner auszulassen. Druckvolle Angriffe über Kopf, gezielte Schläge über außen am Block vorbei zeigten Wirkung. Wir kämpften uns ran, wehrten Satzbälle ab und gewannen tatsächlich 27:25. Puh, der Wahnsinn – der ging jetzt erst los.
Wie immer die Ansage, dass wir zuerst die 8 Punkte für den Wechsel erreichen wollen, wie immer verfehlten wir das Ziel. 7:8 zum Seitenwechsel. Die Nord-Leipzigerinnen können sich sogar etwas absetzen. Aber die BLOCKERS lassen nicht locker, obwohl es ihnen nicht so richtig anzumerken ist, dass sie kämpfen wollen, aber sie tun es trotzdem. Nerven aus Stahl müssen die Frauen haben und der Trainer mittlerweile einen Kopf voll grauer Haare. Mindestens drei Satzbälle wehren die BLOCKERS ab, bis sie es endlich drehen können und 19:17 dieses ach so „einfache“ Spiel für sich entscheiden. Der Jubel ist groß, aber auch verstimmte Töne sind zu hören. Zu Recht, denn eine Glanzleistung sieht anders aus. Bis zum nächsten Spiel am 15. Januar im neuen Jahr ist viel zu tun, doch dies ist nun möglich. Dank unseres Abteilungsleiters haben wir wieder eine zweite Trainingszeit und zudem ist dienstags die Halle nutzbar.
Die BLOCKERS verabschieden sich in die Weihnachtspause und wünschen allen Fans ein feucht-fröhliches Fest und einen beschwingten Rutsch ins Neue Jahr.
Es spielten und feuerten an:
Anja (U), Christin (AA), Dagmar (AA), Ellen (MB), Eve (AA), Judith (U), Magda (MB), Manuela (MB), Maria (U) Zuständig für die „leisen“ Töne:
Jens (T)
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